29. September 2021

Impfen für mehr Freiräume: Homburger Jugendverbände luden zur Impfaktion mit Party in protestantischen Pfarrgarten


Musik und Gelächter im Pfarrgarten. Nicht nur eine Schutzimpfung gegen das Corona-Virus erhalten, sondern dabei auch noch Spaß und Gemeinschaft erfahren – das war das Konzept einer Sonder-Impfaktion im Homburger Siebenpfeifferhaus am Samstag.

Im Mittelpunkt stand die Gartenparty mit Speis und Trank. Zehn ehrenamtliche Helferinnen und Helfer kümmerten sich um Grill und Theke, es gab Live-Musik, Spiele mit Kultfaktor wie ein überdimensionales „Vier gewinnt“ wurden eifrig von Groß und Klein genutzt. Währenddessen stand ein Impfteam des Gesundheitsministeriums bereit, um Interessierten gleich eine Corona-Impfung zu verabreichen. Für die frisch Geimpften gab es eine Wurst und ein Getränk inklusive.

„Jugendliche und junge Erwachsene wollen wieder unbeschwert etwas mit ihren Freundinnen und Freunden unternehmen, einfach ihr Leben leben“, begründet Comperl die Idee zur Aktion. Der 43-jährige ist Jugendbildungsreferent der Protestantischen Jugendzentrale Homburg, die die Aktion zusammen mit dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Saarpfalz und dem Jugendzentren-Verband juz-united initiiert hat, unterstützt durch die Kreisjugendpflege Saarpfalz. Die Impfung trage dazu bei, Kindern und Jugendlichen nach Monaten der Einschränkung wieder die ihnen zustehenden Räume zurückzugeben, betonen die Veranstalter.

Das Konzept ging auf. Rund 20 junge und junggebliebene Menschen haben die Gelegenheit genutzt. Nach Erfahrung des Impfteams eine überdurchschnittlich große Zahl an einem einzigen Mittag im Vergleich zu anderen Impfaktionen. Bei den jüngsten Impfungen an Schulen nahmen durchschnittlich nur ein, zwei Handvoll Schülerinnen und Schüler am Tag das Angebot an, im Homburg war dagegen Zulauf. Und das nicht nur aus den beteiligten Jugendverbänden. „Es haben sich auch mehrere ältere Leute spontan impfen lassen, die im Vorbeigehen von der Aktion erfahren haben“, weiß Tobias Comperl. Noch viel wichtiger für die Organisatoren war die gute Stimmung, die auch das Impfteam zu würdigen wusste.





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