Spendensammlung für Rettungsschiff- "Diakonie RWL verdoppelt Deine Spende"


Die Organisation "United4Rescue – Gemeinsam Retten!" hat das Forschungsschiff "Poseidon" gekauft. Das Schiff dient der zivilen Rettung von Geflüchteten im Mittelmeer. Helfen Sie mit: Die Diakonie RWL unterstützt das von der Evangelischen Kirche initiierte Bündnis.

Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) unterstützt das Aktionsbündnis "United4Rescue – Gemeinsam Retten!" zur zivilen Rettung von Geflüchteten im Mittelmeer.

Für Ausbau des Seenotrettungsschiffes hat die Diakonie RWL eine besondere Spendenaktion ins Leben gerufen: Jeder Euro, der unter dem Stichwort "Diakonie RWL Verdoppelung" auf das Konto von "United4Rescue" eingeht, wird bis zu einer Summe von 50.000 Euro vom diakonischen Landesverband verdoppelt.

Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Fischbach hat aus diesem Grund im Januar eine Spende von 250 Euro mit dem oben genannten Stichwort überwiesen. Außerdem werden in den Wochen vor Ostern die Eingangskollekten zur Hälfte für das Rettungsschiff und zur anderen Hälfte für Flüchtlingsprojekte in Griechenland verwendet, angeregt durch den Aufruf zu einer "Sonderkollekte".

Außerdem unterstützt die Evangelische Kirchengemeinde Fischbach die Forderung der Organisation als Bündnispartner:

"Alle Menschen, die auf ihrem Weg über das Mittelmeer ertrinken, haben Schutz und eine menschenwürdige Zukunft für sich und ihre Familien gesucht. Verfolgung, Krieg, Armut, Unrecht und Klimawandel haben sie dazu gebracht, ihre Heimat zu verlassen.
Solange die Fluchtursachen nicht bekämpft werden können und staatliche Seenotrettung fehlt, ist sie unsere humanitäre Pflicht. Unser Bündnis vertritt deshalb diese vier Forderungen:

  1. Pflicht zur Seenotrettung
  2. Keine Kriminalisierung
  3. Faire Asylverfahren
  4. 'Sichere Häfen' ermöglichen"

Hintergrund:

Das Bündnis "United4Rescue" geht auf eine Initiative der EKD zurück, die eine entsprechende Resolution des evangelischen Kirchentags im Juni 2019 in Dortmund aufgegriffen hatte. Um das Projekt gibt es in- wie außerhalb der Kirche heftige Diskussionen. "Es geht nicht nur um ein Schiff", betont Heinrich Bedford-Strohm, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). "Es geht darum, die zivile Seenotrettung zu unterstützen, solange die europäischen Staaten ihre Pflicht schuldig bleiben, Menschen zu retten."

Die Seenotrettung sei eigentlich eine staatliche Aufgabe, die endlich wieder aufgenommen werden müsse. "Wir dürfen aber nicht tatenlos warten, bis sich Europa geeinigt hat. Wir müssen jetzt handeln." Das sei ein "Bekenntnis zur Mitmenschlichkeit".

Jeder kann sich beteiligen: Spendenkonto:
Gemeinsam Retten e.V., KD Bank Duisburg,
DE 93 1006 1006 1111 1111 93;
Verwendungszweck: Diakonie RWL Verdoppelung





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